Effektboard V5

Mit dem Pedalboard V4 war ich eigentlich recht zufrieden. Es hatte trotzdem noch ein paar Unzulänglichkeiten. Allen voran brauchte ich mehr Platz für Strom. Ein paar Geräte auf meinen Board sind rechte Stromfresser und ich bekam zunehmend Schwierigkeiten mit Störgeräuschen. Der andere Punkt war, dass mir das Board etwas zu breit war. Deswegen plante ich für V5 eine 3-reihige Bauform, anstelle einer 2-reihigen. Der letzte Negativpunkt war das hohe Gewicht von V4. Grund dafür dürfte vor allem das Birke-Sperrholz gewesen sein. Deswegen wurde das Neue Board größtenteils aus Pappel-Sperrholz gebaut. Die Böden (auf denen die Effekte stehen) blieben Birke. Die Seitenteile wurden aus Eiche angefertigt. Der Deckel besteht diesmal aus 4 mm Sperrholz  und ist gewölbt. Das Bauprinzip gleicht ansonstem dem V4-Board.

Finish: Die Seitenteile sind geölt. Deckel, Front, Rücken und Boden sind mit schwarzem Tolex bezogen.

Besonderheiten in der Schaltung des Patchpanels:
Standardmäßig geht das Gitarren-Signal von der Funke in den Eingang des ES-8. Steckt man jedoch die Gitarre mit einem Kabel an das Pedalboard, wird die Funkverbindung gekappt und das direkte Signal geht rein. Dadurch habe ich schnell und einfach die Möglichkeit von Funk auf Kabel umzuswitchen.
Standard ist der Funkbetrieb. Wenn ich ein Kabel in den Input stecke, wird die Funkstrecke aus dem Signalweg genommen.
Der Effektloop wird wahlweise über zwei Monokabeln zum Amp geführt oder über ein normales XLR-Kabel.

Die Effektreiheinfolge ist (zum Zeitpunkt der Fertigstellung) WhaWha – Sunset (Drive) – Riverside (Drive) – Acoustikar (Akustiksimulator) – Stone (Phaser) – Eventide H9 – Polara (Reverb) – Spark (Booster). Diese Loops kann ich mit dem ES-8 jederzeit in der Reihnenfolge verändern.
Das Eventide bekommt per Midi vom ES-8 das Tap-Tempo geschickt und welchen Effekt ich verwenden möchte. Der 3er Taster ermöglicht noch ein paar Spielereien mit dem Eventide. Nach dem ES-8 gehts in den Boos RC-3 – diesen benötige ich lediglich zum Abspielen einiger Samples… der 2er Taster steuert das RC-3. Der 1er Taster ist mit dem ES-8 verbunden und schaltet den Booster an und aus. Den Booster verwende ich als reine Pegelanhebung fürs Solospiel. Loop 1 bis Loop 4 gehen in die Vorstufe des Amps, der Rest geht in den FX-Loop. Aber auch das lässt sich bei Bedarf mit dem ES-8 jederzeit umprogramieren. Einen Taster des ES-8 nutze ich als Tap-Tempo für Tremolo und Delay-Spounds. Einen Taster des ES-8 habe ich so programmiert, dass er zwischen den beiden Drives hin- und herschaltet.

Ich programmiere mir übrigens keine Patches für Songs, sondern ich richte mir gewisse Grundsounds ein, die ich für div. Songs verwenden kann…

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